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Ohne ein bisschen Spaß wird es stinklangweilig

Hier gibts Sinn/Unsinn - News/Fakenews
in ständiger Weiterentwicklung

 

Ich zitiere die Zeitschrift "Reader's Digest" nur ungern, aber vor langer Zeit ( vielleicht immer noch? ) gab es in ihr die Rubrik  

"was man weiß, was man wissen sollte".

Das soll jetzt hier alles abgehandelt werden. Sagen wir: fast alles, nach und nach. Dafür hatte ich diverse Sammlungen (vorausschauend-hoffend) angelegt,
die jetzt wieder geöffnet werden. Einiges war dazugekommen, Überraschendes erscheint. Mit offenem Ende.

 

Beiträge zu den Themen

Französisch in 2 Tagen (statt Banjo zu lernen)

Zunächst das Französische! Ziel ist, sich verständlich machen zu können. weiterlesen

Prokrastination

Mein Erfolg als Prokrastinator Wie ich das geschafft habe? Indem weiterlesen

Schuld und Sühne

Die Kurzgeschichte Schuld und Sühne von Slawomir Mrozek Ein besonders weiterlesen

Kultur 4.0

  Bekannt, gebräuchlich, missverstanden sind schon Kultur 1.0 bis Kultur weiterlesen

Mantakisch - Rettung einer regionalen Weltsprache

Ob der Tatra   Mantakisch, eine vergessene Sprache Mein Kleiner weiterlesen

Sokrates - endlich widerlegt.

   Sokrates - und Follower!    Cartoon: Robert Rauschenbach     weiterlesen

Kunst

Kunst? Kunst! und religiöses Bekenntnis   Das Werk hängt - unter weiterlesen
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Aktuell

Der erste Satz /

neu: Der letzte Satz (L)

für Geschichten, die noch nicht erzählt sind.

Aber nur beispielhaft, denn
hier gehts zu allen Sätzen!


von Sebastian           von Horst  


18) Seit er das Wort Prokrastination kannte, fiel es ihm viel leichter, seine Nachlässigkeit und sogar seinen Widerwillen allen Verrichtungen gegenüber zu ertragen.

17) Die Hoffnung auf Regen hatte sich wieder zerschlagen.

16) Zitiert, auf eine Wand gekritzelt: "Sorry Krissi, dass Paul lieber mit mir und nicht mit dir ficken will."

15) Alles, was ich hier berichten will, hat sich fast genauso zugetragen, mit der Einschränkung, dass Personen geschützt werden sollen und dass manches aus dem Gedächtnis nicht mehr genau abrufbar ist.

L2) Manches hätte vielleicht besser im Verborgenen bleiben sollen. /H

14) Alles, was ich hier berichten will, hat sich fast genauso zugetragen.

13) Die Niedertracht meiner Gedanken erschütterte mich nicht mehr so stark wie noch vor einiger Zeit.

East Side Gallery Berlin

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Robert von Werftach - Der Heimatroman

Leichte AnhöheEin satirischer Versuch

Fragmente des neuen Heimat- und Liebesromans! (Ein "Lore"-Roman Fragment)

Tragisch und ergreifend, ein gefühlvoller Roman um Liebe und Verirrungen.

> für Anregungen und Texte jederzeit offen!

(Gehört eigentlich in die Kategorie PROKRASTINATION.)

    

Robert von Werftach stand auf der leichten Anhöhe über dem sich nach Süden öffnenden Tal – zur Sonne, zur Freiheit, wie sein Freund aus gemeinsamer Studienzeit nach einer burschenschaftlichen Mensur scherzhaft und ein bisschen spöttisch gerne sagte – und blickte auf sein blühendes Anwesen hinunter. Zur Linken, einem parkähnlichen Wäldchen zugewandt, die Ställe mit den preisgekrönten Pferden…

Da betrat Jutta die Bibliothek. Ihr Gesicht erstrahlte bei Roberts Anblick. Fast lief sie einige hastige Schritte auf ihn zu, doch dann hielt sie inne und eine zarte Röte der Verlegenheit, ja Scham, überhauchte ihr Gesicht ob des Ungestüms, mit dem sie bereit gewesen war, Robert ihre innige Liebe zu zeigen.

Ruhig aber bestimmt trat Robert zu ihr hin. Seine Stimme war fest, als er sprach, und dennoch war ihm seine innere Bewegung anzumerken.

„ Jutta, ich liebe dich, nur dich, lass uns gemeinsam durchs Leben gehen, lass mich dein Mann werden. Wir wollen dieses Wunder der großen Liebe, dieses große, schöne Gefühl, das etwas Heiliges ist, miteinander erleben. Bis in alle Ewigkeit soll meine unvergängliche Liebe dich schützen und behüten, denn wir sind für einander bestimmt, du gehörst zu mir.“

Die Röte auf Juttas Wangen hatte sich nach diesen Worten wohl noch vertieft. Langsam hob sie den Blick zu Robert, und glücklich sah er auch in ihren dunklen Augen den Glanz einer bedingungslosen Liebe…

Zur selben Zeit betraten Sherry und Viel – so wurden sie von ihren Freunden genannt, und das nicht ohne Grund, – den Gasthof des Dorfes. Ohne zu zögern schritten sie auf die Treppe zu, die in das Obergeschoss zu den Gasträumen führte. Vor dem Zimmer mit der Nummer 13 blieben sie stehen. Viel öffnete die Tür mit einem kräftigen Schwung. Endlich hatten sie ihn gefunden. Vor ihnen, in dem durch ein einziges kleines Fenster spärlich erhellten Raum, saß der große, stiernackige Darocco. Auf dem Tisch neben ihm stand ein halbvolles Glas mit einer bräunlichen Flüssigkeit darin, daneben ein überquellender Aschenbecher mit Zigarrenresten, von denen einer noch feucht und übelriechend vor sich hin qualmte.

Als Darocco Sherry und Viel erblickte sprang er mit einem fauchenden Ton vom Stuhl auf und stürzte sich mit gesenktem Kopf auf Sherry. Doch damit hatte dieser gerechnet. Mit einer kleinen Bewegung wich er nach links aus, wobei er das rechte Knie blitzschnell hochriss. (Im Original noch „hochriß“.) Darocco stieß einen dumpfen Laut aus, wirbelte jedoch sofort herum und griff Sherry wieder an. Der Stiernackige war erstaunlich beweglich und Sherry erkannte in Sekundenbruchteilen, dass er hier einen fast ebenbürtigen Gegner gefunden hatte. Er sah die Linke kommen, konnte ihr aber gerade noch ausweichen, während gleichzeitig sein rechter Haken ins Ziel fand.

Doch jetzt war Darocco wie von Sinnen. Ehe Sherry zugreifen konnte, hatte der zugereiste Viehhändler das Glas vom Tisch in der rechten Hand. Da griff Viel ein, der die ganze Zeit an der Tür gelehnt und beobachtet hatte, denn das war kein fairer Kampf mehr. Schräg von der Seite, für Darocco fast unsichtbar, trat er auf diesen zu, und ein gezielter Handkantenschlag fällte den grobschlächtigen Mann. Für eine knappe Sekunde begegneten sich die Augen der Freunde in einem Blick, wie er eben bei Freunden ausreicht, um alles zu sagen. Sherry trat über den am Boden Liegenden zur Tür und die Freunde schlossen sie von außen.

Nicht ungestraft hatte der zugereiste Viehhändler beim Reiterball vor drei Tagen von Jutta einen Tanz gefordert, obwohl sie ihn deutlich hatte ihre Abneigung spüren lassen, die Abneigung vor einem Eindringling in das Land, das ihre Heimat war und das sie zu jenem blühenden Geschöpf hatte heranwachsen lassen, das nun Robert von Werftach zu seiner Frau erkoren hatte…

 

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